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Paradies und Dritte Welt, Lebensfreude und Armut, Diktatur und politische Isolation...
Die zahllosen Widersprüche, die die ruhelose Insel in sich vereint, haben wohl neben den landschaftlichen und klimatischen Qualitäten zur enormen Aufmerksamkeit geführt, die Kuba, auch fotografisch, entgegengebracht wird.
Susanne Jakszus hat in ihrer Arbeit über Kuba einen konsequent persönlichen Zugang zu dieser oft fremden und überraschenden Kultur gesucht und ist den allzu oft zelebrierten Klischees des gelebten Anachronismus und des romantischen Ruins aus dem Weg gegangen.
So kommt der privaten Pension, in der sie übernachtet, die gleiche Bedeutung zu wie dem desolaten Wohnblock, die die triste soziale Situation widerspiegelt.
Sie nimmt uns als „fotografierende Touristin“ mit auf ihre Reise und lässt uns mit ihren flüchtigen Bildern bewusst mit dem Gefühl zurück, das man hat, wenn man nach einem zehnstündigen Flug von einer Reise heimkehrt: eigentlich nicht so genau zu wissen, wo man eigentlich war.
32 Barytprints, 20 C-Prints, 13,5 x 19 cm






















